Online Handel via Amazon USA

Onlinehandel via Amazon USA: auch für Deutsche eine Option.

Nie war es für Händler einfacher als heute, mit dem eigenen Geschäft erfolgreich ins Ausland zu expandieren. Als deutscher Onlinehändler entscheidet man sich beispielsweise für den Verkauf über eine internationale Handelsplattform wie Amazon und bietet seine Produkte dort nicht nur über Amazon.de, sondern auch über das US-amerikanische Amazon.com an.

Solch ein Vorgehen ist selbst mit einem kleinen Onlineshop machbar und kann die Zahl potenzieller Kunden schnell immens vergrößern. Ein paar Dinge sollte man aber beachten, damit die Erfolgschancen möglichst groß sind. „Hilfreich ist eine intensive Beratung vorab“, sagt Ansgar Thüne vom Unternehmen BLACKTUNA LLC. BLACKTUNA LLC unterstützt unter anderem UnternehmerInnen aus deutschsprachigen Ländern beim virtuellen oder realen Markteintritt in den USA.

Nicht mit jedem Produkt hat man Chancen in den USA.

Wer von Deutschland aus Ware in den USA anbietet und Bestellungen nach Übersee schickt, kann aufgrund höherer Lieferkosten preislich oft nicht mit US-Händlern mithalten. Daher sind Sortimente, die bereits vielfach von US-Händlern angeboten werden, tendenziell eher nicht für einen Verkauf von Deutschland aus geeignet. Gut eignen sich dagegen Waren, für die eine Nachfrage in den USA wahrscheinlich ist und die dort eher selten angeboten werden. Infrage kommen beispielsweise typisch deutsche Waren, von denen noch nicht allzu viele Nachahmerprodukte in den USA existieren.

„Da der Onlineverkauf auf der US-amerikanischen Amazon-Plattform zwar im Vergleich zum Aufbau einer US-Filiale einfach zu organisieren ist, aber dennoch einige Zeit beansprucht, sollte man immer vorab prüfen, wie chancenreich das eigene Angebot auf dem US-Markt ist“, rät Ansgar Thüne.

Verkauf über Amazon USA: ganz ohne Formalien geht es nicht.

Wer als deutscher Händler über Amazon an US-Amerikaner verkaufen möchte, muss einige Vorbedingungen erfüllen. Eine wichtige Grundbedingung sind Produktbeschreibungen in fehlerfreier englischer Sprache. Sie werden einerseits von Amazon beim Verkauf auf der US-Plattform verlangt. Andererseits sind sie nötig, wenn man möglichst viele Menschen aus der US-amerikanischen Zielgruppe erreichen möchte.

Darüber hinaus muss der Händler das sogenannte W8-BEN Formular ausfüllen und damit dokumentieren, dass er als Händler außerhalb der USA sitzt und deshalb in wesentlichen Bereichen nicht der Steuerpflicht in den Vereinigten Staaten unterliegt. Dafür benötigt er eine sogenannte Employer Identification Number (EIN), die sein Unternehmen eindeutig identifiziert. Sie wird mitunter auch Federal Tax Identification Number genannt und ist beim Internal Revenue Service (IRS) erhältlich, der Bundessteuerbehörde der USA. 

Mit US-Steuern wie der Verkaufssteuer (Sales-Tax) und der Use-Tax haben Onlinehändler in der Regel nichts zu tun, sofern sie nicht im selben Bundesstaat wie der Käufer ihrer Ware ansässig sind. Basis dafür ist ein Urteil des US Supreme Courts aus 1992. Aber Achtung: Die Gesetzeslage kann sich ändern. Zudem gibt es in den einzelnen Bundesstaaten Regeln, wann ein sogenannter steuerlicher Nexus gegeben ist. Durch ihn können die US-amerikanische Sales- und/oder die Use-Steuer für einen Händler trotz eines Standorts im Ausland relevant werden.

Das kann beispielsweise in manchen Bundesstaaten bereits geschehen, wenn der Unternehmer in lokalen Medien Werbung schaltet, was auch für deutsche Händler mit Kundschaft in den USA durchaus eine Option ist. Eine steuerliche Beratung ist daher wichtig, um problemlos in den USA verkaufen zu können. Deutsche Händler benötigen neben den bisher genannten Formalien die Steueridentifikationsnummer eines Endempfängers in den USA. Oft übernimmt Amazon selbst die Rolle dieses Endempfängers. Wer sich für diesen Weg entscheidet, hat das Unternehmen Samuel Shapiro Company Inc. als möglichen Zollagent und Ansprechpartner.

Ein guter Partner vereinfacht den Start immens.

Ansgar Heinrich Thüne lebt seit vielen Jahren in den USA und in Deutschland. Er ist studierter Betriebswirt sowie öffentlich bestellter Notary Public in Florida, beobachtet die Entwicklung der US-Märkte mit viel Sachverstand und erkennt wichtige aktuelle Trends frühzeitig.

Onlinehändler, die aus dem deutschsprachigen Raum, den Verkauf via Amazon oder eBay an US-Bürger planen, profitieren davon im Rahmen von intensiven Analysen zu individuellen Chancen und Risiken in den USA. Thünes Unternehmen BLACKTUNA unterstützt Onlinehändler darüber hinaus bei allen Formalitäten, die einen Verkauf in den USA über die Plattformen Amazon und eBay ermöglichen. Und es bietet Kontakte zu exzellenten US-amerikanischen Anwälten und Steuerberatern sowie zu weiteren Experten, deren Dienste die ersten Schritte zum erfolgreichen Verkauf in den USA oft erheblich vereinfachen. Onlin

BLACKTUNA unterstützt nicht nur Onlinehändler, sondern auch all diejenigen, die die Gründung und den Aufbau eines US-Unternehmens oder Tochterunternehmens planen. Ob virtuelle oder reale Expansion: BLACKTUNA schafft optimale Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start auf den US-Märkten.

Ansgar Heinrich ThuneComment